Krapp

Krapp
Berufsübernamen zu mhd. krapfe »eine Art Backwerk, Krapfen«, fnhd. krappe »hakenförmiges Gebäck, Pfannkuchen« für den Bäcker oder Übernamen für den Krapfenliebhaber. Im Mittelalter war der Krapfen ein mit verschiedenen Zutaten gefülltes Festtagsgebäck, das in Öl oder Fett gesotten wurde.
2. Übernamen zu mhd. krapfe, krape »Haken, Klammer«, fnhd. krappe »Haken, Kralle«, in übertragenem Sinn für einen unverträglichen, zänkischen Menschen.
3. Herkunftsnamen zu dem Ortsnamen Krappe (Sachsen).

Wörterbuch der deutschen familiennamen. 2013.

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  • Krapp — steht für Raben und Krähen, gebräuchlich im süddeutschen Raum Färberkrapp, eine Pflanzenart Krapp ist der Familienname von Clemens August Krapp (* 1938), deutscher Politiker Edgar Krapp (* 1947), deutscher Organist und Musikprofessor Michael… …   Deutsch Wikipedia

  • Krapp — Krapp, in der Färberei. Die Anwendung des Krapp (s. Farbstoffe, pflanzliche, Bd. 3, S. 635) in der Färberei, die zu den durch ihre Echtheit gegen Licht und Luft, Seife und Walke, Alkalien und Säuren, Schwefligsäure und Chlor ausgezeichneten… …   Lexikon der gesamten Technik

  • Krapp — (Krappwurzel), 1) innerer Kern der Färberröthe; 2) Färberröthe selbst (Rubia tinctorum). Man baut den K. in den Niederlanden, in Schlesien u. Thüringen, in kräftigem, humosem, tiefem, feuchtem, gut gedüngtem, Boden; Mais u. Weinklima ist für den… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Krapp — Krapp, die Wurzel mehrerer Arten der Rubiazeengattung Rubia. Der europäische K. stammt größtenteils von der in Südeuropa heimischen Färberröte (R. tinctorum, s. Tafel »Farbpflanzen«, Fig. 2, mit Text) ab, die auch in Nordamerika und Australien… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Krapp — Krapp, die Wurzeln der Färberröte (s.d. nebst Abb. 554); gepulvert im Handel, wichtig wegen ihres Gehalts an Ruberythrinsäure, die durch Einwirkung von Fermenten, Säuren oder Alkalien die beiden Farbstoffe Alizarin und Purpurin liefert; zur… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Krapp — Krapp, Färberröthe, Gewächs aus der Familie der Rubeaceae, mit viereckigem Stengel, quirlförmigen Blättern, gelben Blumen in Sträußen, schwarzen Beeren. Die 3 lange, wagrechte, walzenförmige, innen gelbliche Wurzel liefert den bekannten rothen… …   Herders Conversations-Lexikon

  • Krapp — Sm Färberröte per. Wortschatz fach. (16. Jh.) Entlehnung. Mit der Sache aus dem Niederländischen entlehnt: mndl. in crapmede (auch nndl. meekrap). Es wird vermutet, daß das Wort mit Krapfen zusammenhängt, wegen der hakenförmigen Stacheln der… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Krapp — Krạpp 〈m.; s; unz.〉 = Färberröte [<frühnhd. krappe <ndrl. <mhd. krapfe „Haken“; → Krapfen; nach den hakenförmigen Stacheln benannt] * * * Krạpp, der; [e]s [niederl. krap < mniederl. crappe, eigtl. = Haken, vgl. ↑ Krapfen; nach den… …   Universal-Lexikon

  • Krapp — dažinė raudė statusas T sritis vardynas apibrėžtis Raudinių šeimos dažinis, dekoratyvinis, vaistinis augalas (Rubia tinctorum), paplitęs pietvakarių Azijoje ir pietų Europoje. atitikmenys: lot. Rubia tinctorum angl. dyer s madder; Indian madde;… …   Lithuanian dictionary (lietuvių žodynas)

  • Krapp's Last Tape — is a one act play, written in English, by Samuel Beckett. Consisting of a cast of one man, it was originally written for Northern Irish actor Patrick Magee and first entitled Magee monologue . It was inspired by Beckett s experience of listening… …   Wikipedia

  • Krapp, ou, La dernière bande — (English: The Last Tape, German: Krapp, oder Das letzte Band) is a chamber opera in one act by Marcel Mihalovici with a libretto by Samuel Beckett. The libretto is based on Beckett s 1958 play Krapp s Last Tape, and large portions of the play s… …   Wikipedia

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